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Weihnachtskonzert 2011

Weihnachtskonzert in Worms 2011

Weihnachtskonzert-2011_Wood-Worm

Zusammen mit der Evangelischen. Versöhnungsgemeinde Worms-Neuhausen und dem Heimat- und Kulturverein Worms-Neuhausen hatte der Jazzclub Rheinhessen am Vorabend des vierten Advents zu einem vorweihnachtlichen Konzert mit “Wood Worms“ und dem “Duo Carmen Selzer (Gesang) / Peter Schnur (Piano)“ in die evangelische. Kirche Worms-Neuhausen eingeladen.

Mit einigen englischen Barockstücken eröffnet Wood Worms den kurzweiligen Abend. Das Bläserquintett um Karlheinz Dupuis – Leiter einer Musikschule – mit vier Saxophonen und einer Trompete wird noch vervollständigt durch das Jazz-Urgestein Norbert Wolf an der Gitarre. Pfarrer Klaus Gerstenberg zeigt sich in seiner Begrüßung hocherfreut über den guten Zuspruch der Veranstaltung. Ein Weihnachtsgedicht, vorgetragen von Ursula Jeschonneck, die auch im Weiteren die Moderation übernimmt, leitet über zu weihnachtlichen Stücken des Bläser-Ensembles: „Es ist für uns eine Zeit gekommen“; anschließend lässt Wood Worms eine Reihe weiterer bekannter deutscher Weihnachtslieder folgen, darunter „Morgen Kinder wird’s was geben“, „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Kling Glöckchen klingelingeling“. Ensemble-Chef Karlheinz Dupuis hatte die weihnachtlichen Weisen fünfstimmig umgeschrieben und auf die zum Einsatz kommenden Instrumente angepasst. In der schmucken Kirche mit ihrer hervorragenden Akustik klingt das ohne zusätzliche Verstärkung richtig gut.

Ohne lange Pause betritt nun Carmen Selzer die Bühne, begleitet von Peter Schnur am akustischen Klavier. Die dreifache Gewinnerin des deutschen Rock- und Pop-Preises singt sich mit ihrer ausgebildeten, warmen Stimme schnell in die Herzen der Besucher. Mit „Winter Wonderland“ und „Auf, sag es allen Bergen“, einer deutschen Übersetzung des Gospels „Go tell it on the mountains“ bleibt es weiter weihnachtlich wie auch mit dem deutschen Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“. Carmen Selzers Interpretation von „Stille Nacht, heilige Nacht“ geht den Zuhörern tief in die Seele. Mit einem Weihnachtssong von John Lennon („So this is Christmas“) und „White Christmas“, dem erfolgreichsten amerikanischen Christmas-Hit aller Zeiten, endet der erste Teil.

Nach einer viertelstündigen Pause, in der am Sektausschank der Kirchengemeinde wie auch am CD-Stand von Carmen Selzer und Peter Schnur reger Betrieb herrscht, beginnt wiederum Wood Worms den zweiten Teil des Abends. Internationale Weihnachtslieder stehen nun auf dem Programm des Bläser-Ensembles. Die Melodien kennt jeder, „Deck the hall“ oder „Oh little town of Bethlehem“ dürfen nicht fehlen. Den Popsong „Rudolph, the red nosed reindeer“ und „Let it snow“ intoniert Wood Worms in anspruchsvoller jazziger Ausprägung, was besonders lautstark vom Publikum beklatscht wird.

Carmen Selzer und Peter Schnur präsentieren nun einige internationale, zur Jahreszeit passende Popsongs wie John Lennons „Imagine“ oder Bette Middlers „From a distance“, dargeboten in einer deutschen Fassung von Vicky Leandros. Carole Kings „You’ve got a friend“ und das untrennbar mit Louis Armstrong verbundene „What a wonderful world“ begeistern die Zuhörer wie auch Pfarrer Gerstenberg, der sich hochzufrieden über den Verlauf des Konzertabends zeigt und die Künstler mit Blumen, Wein und anderen Gaben großzügig beschenkt. (Nach dem Konzert trat Pfarrer Gerstenberg spontan als neues Mitglied dem Jazzclub Rheinhessen bei). Das begeisterte Publikum erklatscht sich noch als Zugabe Joe Cockers Superhit „Up where we belong“, während die Veranstaltung mit „Tochter Zion“, von Wood Worms intoniert und zusammen mit den Zuhörern gesungen, feierlich ausklingt.

Ludwig Lang

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