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Clubabend mit „Creole 4“, März 2013

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Nach der harmonisch verlaufenen Mitgliederversammlung beginnt das Quartett „Creole4“ um Clubmitglied Hans-Michael Barth mit dem Gershwin-Klassiker “Oh, Lady Be Good“. Leider sind wegen der ungünstigen Wetterprognose einige Plätze im gemütlichen Weingut der Familie May-Jung in Undenheim frei geblieben.

1992 gründete Clubmitglied Erich Sirrenberg die „Crème Creole Jazzband“, die 2001 nach einigen Umbesetzungen ihren Namen in „Viva Creole“ änderte. Ohne zwei Bläser in der Frontline und Sänger Manfred Kaiser spielt die Band auch als Quartett bei kleineren Veranstaltungen, zum Beispiel in der Instrumentierung des Dave Brubeck Quartet mit Detlev Erbsmehl am Altsaxophon, Hans-Michael Barth am Keyboard, Uwe Sirrenberg am Bass und Volker Gangluff am Schlagzeug.

Wie der Bandnamen vermuten lässt, liegt ein Schwerpunkt im Repertoire bei kreolischen Stücken: In “Mardi Gras in New Orleans“ aus der Feder von Professor Longhair gibt Detlev Erbsmehl ein Solo mit der Querflöte zum Besten und Uwe Sirrenberg steuert eine Gesangseinlage bei. Im Paradestück “Laughin’ Samba“ entlockt Pianist Hans-Michael Barth seinem Keyboard verblüffend echt wirkende Steel-Drum-Klänge, während Volker Gangluff mit einem überbordenden Schlagzeug-Solo glänzt.

Um manchen Stücken mehr Groove zu verleihen, greift Uwe Sirrenberg auch zum E-Bass wie im Klassiker „Take Five“, den Paul Desmond 1959 für das Dave Brubeck Quartet komponierte. Rockig wird es in „Boppin’ The Blues“, das Carl Perkins 1956 im legendären Sun-Studio in Memphis aufnahm, in dem auch Elvis Presley und Jerry Lee Lewis von Sam Phillips entdeckt wurden. Den Gesangspart von Carl Perkins steuert Uwe Sirrenberg bei.

Obwohl wegen des ungünstigen Wetters viele Gäste schon frühzeitig die Heimfahrt antreten, gibt es noch eine kurze Jam-Session mit den beiden Clubmitgliedern Toni Krebs am Kornett und Gerhard Bleckmann am Sopran-Saxophon. Nun im Sextett werden die Standards “Blueberry Hill“, “Avalon“ und “La vie en rose“ dargeboten. Als aus den zuvor genannten Gründen gegen 22:30 Uhr weniger Gäste als Musiker anwesend sind, verabschiedet sich „Créole 4“ mit “Guten Abend, gute Nacht“ von den letzten begeisterten Fans, zu denen auch Clubmitglied Pfarrer Dr. Finzer zählt, der vom Spiel der Band hin und weg ist.

„Créole 4“ hinterlässt in Undenheim einen hervorragenden Eindruck. Insbesondere Detlev Erbsmehl an Altsaxophon und Querflöte begeistert mit tollen Läufen und variablem Spiel. Wer die komplette Viva Créole“ erleben möchte, hat bereits am 8. Juni bei der 17. Riverboat-Shuffle des Jazzclubs Rheinhessen Gelegenheit dazu.                        Ludwig Lang

Eine Antwort auf Clubabend mit „Creole 4“, März 2013

  • Hallo Herr Barth,

    kurzfristig haben wir (Lions Club) entschieden am 30.Nov eine Fundraising Activity zu veranstalten. Ich habe an Sie gedacht, um den Erfolg von 2011 noch einmal zu wiederholen.
    Ich würde mich freuen wenn Sie diesen Termin wahr nehmen können.
    Gerne höre ich dies bezüglich wieder von Ihnen.
    MfG
    Viren Charak
    Tel. 0171 2753546

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